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HP DesignJet L25500 Erstinstallation in Ulm |
HP DesignJet L25500 Erstinstallation in Ulm
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Zwei Gröner-Kunden installieren als eine der ersten in Deutschland die neue Latex-Maschine!
Firma Werndl Beschriftung & Druck, Ulm
Die Firma Werndl Beschriftungen ist einer der wenigen Meisterbetriebe für Werbetechnik in der Region Ulm. Beschriftungen aller Art sind dort Familientradition. Bereits 1911 gründete Karl Werndl in Ulm einen Handwerksbetrieb als Kunst- und Schriftenmaler. Nach Kriegsende übernahm dessen Sohn Hans Werndl den Betrieb. Raimund Werndl trennte sich nach abgelegter Meisterprüfung als Schilder- und Lichtreklamehersteller vom elterlichen Betrieb und gründete 1970 eine eigene Firma in Ulm-Wiblingen. Sein Sohn Stephan Werndl legte 1998 ebenfalls erfolgreich die Meisterprüfung als Werbetechniker an der Fachschule für Farbe und Gestaltung in Stuttgart ab und leitet den Betrieb erfolgreich seit 2009.
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Schon früh investierte Werndl in die Technik des großformatigen Digitaldrucks und war einer der ersten Anbieter in der Ulmer Region, der für die Außen- und Fahrzeugwerbung neben der klassischen Beschriftung auch digital bedruckte Folien anbieten konnten. Sein letztes ?Arbeitspferd? war ein Lösemitteldrucker von HP, der DesignJet 9000, mit dem überwiegend Folien und Banner gestaltet wurden.
Als einer der ersten Betriebe in Deutschland wurde jetzt bei Werndl-Design durch die Karl Gröner GmbH der neue HP Latexdrucker L25500 installiert. Direkt nach der Installation wurde die Maschine für die ersten Jobs zum Einsatz gebracht. Über die ersten Erfahrungen mit dem Latexdrucker und die persönlichen Einschätzungen zur Latextechnologie wurde Stephan Werndl von Bernd Gröner interviewt. Hier das Resumé:
Firma Copy Design Binder GmbH, Ertingen
Die Firma Copy Design Binder bietet seinen Kunden seit 1993 eine breite Palette an Produkten aus den Bereichen Kopier- und Drucktechnik. Neben Sieb-, Textil- und Offsetdruck kommen unterschiedlichste Drucksysteme im Klein- und Grossformat, in Schwarz/Weiss und Farbe zum Einsatz. Als zuverlässiger Partner betreut Binder Kunden in den Regionen Ravensburg, Biberach, Ehingen und Sigmaringen. Für den großformatigen Digitaldruck wurde vor ca. 7 Jahren ein wasserbasierendes Drucksystem mit pigmentierten Tinten, der Mimaki JV2-160 angeschafft, das jetzt aktuell durch einen HP Latexdrucker ausgetauscht wurde. Roland Binder über seine Beweggründe und ersten Erfahrungen mit dem System:
Hätten Sie, wenn der Latexdrucker jetzt nicht auf den Markt gekommen wäre, aktuell in eine neue Maschine investiert?
"Nein, tatsächlich war Latex als umweltfreundliche Alternative zum Lösemitteldruck für mich der Hauptgrund, mich nach einem neuen Großformatdrucker umzusehen. Über einen befreundeten Betrieb, der schon seit einiger Zeit mit dem großen Latexdrucker von HP, dem L65500, arbeitet und sehr gute Erfahrungen gemacht hat, hatte ich die Empfehlung erhalten und mir dann den L25500 auf der HP Roadshow bei Gröner angeschaut und mich dort auch direkt für den Kauf entschieden."
"Nein, sicher nicht. Es war nie angedacht, in einen Lösemitteldrucker zu investieren, allein schon wegen der Geruchsbelästigung, der Gesundheitsgefährdung und der Umweltverschmutzung durch Lösemitteldämpfe. "
Warum haben Sie sich für die Latex-Technologie entschieden?
"Es gibt für mich 2 Hauptgründe für den Kauf der Maschine. Zum einen liegt mir meine und die Gesundheit meiner Mitarbeiter am Herzen, die auf Dauer durch die Lösemitteldämpfe gefährdet ist. Der Latexdrucker erzeugt keinerlei schädliche Emissionen und benötigt keine spezielle Abluftanlage. Zum Zweiten bietet die direkte Weiterverarbeitung der Drucke, ohne die langen Trocknungszeiten wie diese beim Lösemitteldruck notwendig sind, enorme Produktivitätsvorteile. Natürlich bringt die Verarbeitung Rolle zu Rolle auch eine Platzersparniss mit sich, die für uns konkret bedeutet, dass wir den Raum in unserer Montagehalle, der bisher für die Trocknung und Ausgasung der Drucke in Anspruch genommen wurde, jetzt für ein weiteres Kundenfahrzeug nutzen können."
"Ein entscheidendes Argument für mich war auf jeden Fall die Umweltverträglichkeit des Druckers und sicher auch die Chance, mit einem wasserbasierenden System nun plötzlich Anwendungsbereiche zu erschließen, die sonst nur über Lösemitteldrucker genutzt werden konnten. So sind wir nun in der Lage, sowohl für den Innenbereich wie für den Außenbereich Drucke in wasser-, abriebfester und UV-stabiler Qualität zu produzieren. Ein zweiter wichtiger Grund für mich war, den Drucker zusammen mit dem neuen, auch bei Gröner gekauften Summa-Plotter für Print & Cut-Anwendungen zu nutzen. Also gerade auch als Ergänzung zum Siebdruck bei kleinen und mittleren Auflagen, Aufkleber über den Latexdrucker zu produzieren und diese über die OPOS-Funktionalität hinterher mit dem Plotter freistellen zu können. Das gleiche gilt auch für großformatige Drucke, für die ich die automatische Freistelloption in jedem Fall zum Einsatz bringen werde. Natürlich habe ich mich auch über die Möglichkeit gefreut, meinen alten Drucker für gutes Geld in Zahlung geben zu können."
Hat Ihre Entscheidung auch etwas mit den bislang bei Ihnen eingesetzten Druckern zu tun?
"Wir haben gemerkt, dass unser bisheriger Drucker auch qualitativ an seine Grenzen kommt. Die Druckqualität auf der neuen Maschine ist von vornherein deutlich besser und wir erhoffen uns durch die anwenderfreundliche Bedienung des neuen DesignJets noch weniger Ausfallzeiten im Service- / Wartungsfall."
"Eigentlich nicht. Für mich war es keine Entscheidung nach Hersteller sondern eher aufgrund der Technologie. "
Was hat Sie veranlasst, das Gerät bei Gröner zu kaufen?
"Über die langjährige gute Zusammenarbeit passt einfach das Vertrauensverhältnis zu den Gröner Mitarbeitern. Dann spielt es auch eine Rolle, einen Anbieter vor Ort zu haben, der kurzfristig vorbei kommen kann, wenn man ein Problem hat. Diesbezüglich haben wir mit Gröner sehr gute Erfahrungen gemacht."
"Wir fühlen uns bei Gröner gut aufgehoben. Ich weiß natürlich, dass der Latexdrucker auch von anderen Händlern angeboten wird, aber mir ist auch wichtig, dass der persönliche Kontakt stimmt und das ist bei den Gröner-Mitarbeitern gegeben, auch der Draht zum Außendienst ist sehr gut"
Wie sind Ihre ersten Eindrücke vom HP DJ L25500?
"Die Initialisierung des Drucker dauert etwas länger als gewohnt und er benötigt etwas mehr Zeit, um hoch zu heizen. Allerdings wird man dann mit perfekter Druckqualität belohnt. Bei allen bisher getesteten Folien haben die Farbprofile gut gepasst. "
"Im Vergleich zu meinem bisherigen Drucker ist er größer und wuchtiger, durch die Lüftung auch lauter, was aber nicht stört, da er ja in einer Produktionsumgebung steht."
Gibt es Vorteile im Handling gegenüber dem DesignJet 9000 und anderen Druckern auf Lösemittelbasis?
"Dass sich der L25500 komplett von vorne bedienen lässt, ist auf jeden Fall ein Vorteil. Ansonsten ist das Materialhandling noch ein wenig gewöhnungsbedürftig, da nicht wie bisher die Folienrollen auf eine Achse aufgeschoben werden, sondern über den Lademechanismus in den Drucker eingeführt werden."
"Die Umstellung auf HP bringt zwar sicher auch ein paar Nachteile mit sich, wie größerer Materialausschuß beim Laden des Druckers und Umgewöhnung auf andere Bedienungsabläufe, aber die Vorteile überwiegen."
Wie beurteilen Sie das Preis-Leistungsverhältnis des L25500?
"Wenn der Drucker alles hält, was er verspricht, ist die Maschine eigentlich viel zu billig."
"Direkt vergleichen läßt sich der Drucker ja eigentlich nicht. Die Latextechnologie bietet derzeit etwas, was sich bisher wohl nur über Lösemitteldrucker realisieren ließ, aber eben auch nur mit allen Nachteilen dieser Technik. So gesehen ist der Latexdrucker schon eine sehr exklusive, aber bezahlbare Lösung."
Was versprechen Sie sich für Ihren Workflow vom L25500?
"Durch die direkte Weiterverarbeitung der Drucke verspreche ich mir deutliche Produktivitätsgewinne und das, obwohl der bisher eingesetzte Lösemitteldrucker fast doppelt so schnell gedruckt hat. Aber allein durch den Wegfall der Trocknungszeiten, die bei den Folien ein Minimum von 12 Stunden betrugen, sollten wir diesen Nachteil locker wett machen können. "
Roland Binder: "Gerade durch die Print & Cut Option zusammen mit dem Summaplotter steigt die Flexibilität in der Produktion erheblich."
Was versprechen Sie sich wirtschaftlich vom L25500?
"Als Folge des verbesserten Workflows und der damit verbundenen Produktivität können wir Kunden noch flexibler bedienen und deren Zufriedenheit steigern. Gerade als bekannter Anbieter in der Region haben wir heute schon einen stabilen Kundenstamm, bei dem wir diese Vorteile sicher gut ins Rennen werfen können. "
Roland Binder: "Nachdem es mit dem Latexdrucker möglich ist, unbeschichtete Materialien zu bedrucken, bin ich auch dort viel flexibler in der Medienauswahl und kann im Vergleich zu der bisherigen Produktion deutlich Kosten sparen, also auch wirtschaftlicher arbeiten."
Welchen Material-Fokus haben Sie bisher?
Wir verarbeiten überwiegend Selbstklebefolien und Banner. Bei den Folien liegt der Schwerpunkt ganz klar auf Fahrzeugwerbung mit ca. 80% Anteil. Des weiteren drucken wir gelegentlich auch auf Textil- und Papierqualitäten und testen neue Anwendungen aus.
Roland Binder: "Ich habe schon immer ein breites Angebot an Bedruckstoffen angeboten. Ob Papiere, Rollups, Folien oder Banner, alles Qualitäten, die ich jetzt auch auf der Latexmaschine verarbeiten werde. Besonders interessiert ist für mich auch die Möglichkeit, auf eine Transferfolie für die Textilveredlung zu drucken, was ich die nächsten Tage testen werde."
Sehen Sie speziell beim Foliendruck besondere Vorteile der Latextechnologie?
Ich habe mir sagen lassen, dass die Latextinte im Gegensatz zu lösemittelbasierenden Tinten den Kleber der Folie nicht angreift und dadurch die Folie in sich stabiler bleibt, also auch beim Verkleben kein Verzug auftritt. Ein Hauptvorteil wie zuvor schon erwähnt ist natürlich die direkte Weiterverarbeitungs-Möglichkeit nach dem Druck.
Roland Binder: "Wir haben bei der Installation die ersten Drucke auf SK-Folie gemacht, was einen sehr guten Eindruck machte. Ansonsten konnte ich hier in der Kürze der Zeit noch keine Erfahrungen sammeln."
Ist das breite Angebot an speziellen HP Medien für den Latexdruck interessant für Sie?
Grundsätzlich sicher, allerdings kenne ich noch keine Preise und müsste erst noch detaillierte Informationen über Qualitäten und Anwendungsbereiche von Gröner erhalten.
Roland Binder: "Interessant ist es sicherlich, neuen Medien auszuprobieren. Ich habe ja auch schon mit der Maschine eine Erstbestellung von Medien getätigt und werde diese in den nächsten Tagen zum Einsatz bringen."
Für welche Einsatzzwecke werden Sie künftig weitere Materialien benötigen?
Was mich sehr interessiert ist die Möglichkeit, mit dem Latexdrucker auch Textiltransfermaterialien zu bedrucken. Das möchten wir auf jeden Fall testen.
Roland Binder: "Für den Bereich der Steh- und Rolldisplays wäre es interessant, neue Qualitäten auszutesten, z.B. werden hier ab und an Banner in textiler Anmutung angefragt, die sich in der Regel nur aufwendig konfektionieren lassen. Wenn es hier neue Lösungen gibt, bin ich offen dafür."
Können Sie sich vorstellen, künftig auch die neue HP Hochleistungsfolie für die Fahrzeugwerbung mit einer umfassenden Garantie zum Einsatz zu bringen?
Wenn der Preis stimmt und die Folien tatsächlich für die Fahrzeugvollverklebung taugen, dann ist das sicher interessant. Natürlich hilft in diesem Segment auch eine weitergehende Garantie des Herstellers, um dem Kunden zu signalisieren, dass man für aufwendige Verklebungen nur die besten Materialien zum Einsatz bringt.
Roland Binder: "Grundsätzlich ja, allerdings fehlt mir durch unser breites Angebot derzeit die Zeit, mich intensiv mit Themen wie Fahrzeugvollverklebung zu befassen. Allerdings habe ich durchaus vor, mein eigenes Firmenfahrzeug entsprechend zu folieren, um die Grenzen dieser Technik aufzuzeigen und auf das Thema werblich aufmerksam zu machen."
Eine Mitarbeiterin von Ihnen nimmt im Februar an einem unserer Verklebeworkshops mit der SEW-Akademie teil, was erhoffen Sie sich davon?
Die Mitarbeiterin bringt schon einiges an Erfahrung bzgl. der Fahrzeugverklebung mit. Ich bin gespannt, was sie bei dem Seminar zusätzlich an Know How abgreifen kann. Gerade hinsichtlich der neuen Möglichkeiten mit unserem Latexdrucker sehe ich im Ausbau unserer Kernkompetenz was Fahrzeugbeschriftung angeht unser größtes Potential zur Wettbewerbsdifferenzierung.
Fahrzeugvollverklebung (Car Wrapping) ist gerade das Zauberwort der Branche, sehen Sie für Ihren Betrieb dort auch einen Wachstumsmarkt?
Derzeit liegt der Anteil von Vollverklebungen bei uns bei etwa 5 - 10% bezogen auf Fahrzeugwerbung allgemein. Wir sehen aber auch, dass die Anfragen zunehmen und die individuellen Gestaltungen von mehr und mehr Firmen als Chance für einen erhöhten Werbeeffekt genutzt werden.
Wie können wir Ihnen als Fachhändler weitere Unterstützung bieten?
"Ich würde mir wünschen, persönlich noch zeitnaher über neue Medien und Sortimente informiert zu werden, ansonsten fühlen wir uns von Gröner gut betreut und freuen uns auf weiterhin gute Zusammenarbeit."
Roland Binder: "Es wäre hilfreich, neben einem Materialmusterheft auch Kurzrollen verschiedener Medien erhalten zu können, um zu sichten, was noch interessant sein könnte. Ansonsten fühle ich mich durch Gröner insgesamt gut betreut."
Wir bedanken uns recht herzlich für das Gespräch und wünschen Ihnen mit der neuen HP-Latex-Maschine viel Erfolg!
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